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27. Treffen in Erkner

von | 4 Dez.,2021 | Allgemein

14. – 16. September 2012

Unser Treffen hatte bereits am Abend des 14. Septembers mit einem Vortrag des Präsidenten des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg, Herrn Dipl.-Ing. Hans-Reinhard Reuter begonnen. In sehranschaulicher Weise erläuterte er die Struktur und die vielfältigen Aufgaben des Landesbetriebs, eines Teils des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL). In seinem Bereich befinden sich etwa 800 km Autobahnen, 2.700 km Bundesstraßen und 5.700 km Landesstraßen. Zur Aufgabe „Neu-, Umbau und Erhaltung von Straßen (Planung und Bau)“ gehören u.a. der Bau von Brücken für Straßen, Fußgänger und Wildtiere (Grünbrücken), Ortsumgehungen, Lärmschutzwänden, Radwegen und der Umbau von Autobahndreiecken.

Das Autobahndreieck Schwanebeck befindet sich am nordöstlichen Berliner Ring (A 10) und bindet die A 11 nach Prenzlau und weiter nach Stettin an. Am Dreieck beginnt die Kilometrierung des Berliner Rings. Das Dreieck wurde zusammen mit den ersten vier Kilometern der heutigen A 11 (damals Strecke 54) von der Obersten Bauleitung Berlin als ‚Stettiner Abzweig‘ errichtet. Der Auftrag zum Bau wurde im April 1935 erteilt, worauf am 6. Juni die Erdarbeiten begannen. Am 12. November 1935 wurde mit dem Bau der Fahrbahndecken begonnen und bereits im März 1936 waren sie weitestgehend fertiggestellt.

Weitere Bezeichnungen des Knotenpunktes im Verlaufe seines Bestehens waren ‚Abzweig Prenzlau‘, ‚Penkuner Abzweig‘ und ‚Stettiner Dreieck‘. Zwischen 1951 und 1973 wurden auf dem Dreieck sogar Auto- und Motorradrennen ausgetragen; Die als „Bernauer Schleife“ bekannte Rennstrecke war knapp sechs Kilometer lang. Im Jahr 1990 wurde die Steilkurve der Rennstrecke schließlich abgerissen.

Blick von derTorbrücke über die bisherige Trasse der heutigen Autobahn A 11 in Richtung Stettin

Das Autobahndreieck Schwanebeck wird im Zuge des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nr. 11 bis voraussichtlich Ende 2013 unter laufendem Betrieb um- und ausgebaut. Hierbei wird es wegen der Einbindung der Bundesstraße B 2 zu einem Autobahnkreuz umgestaltet und in ‚Dreieck Barnim‘ umbenannt. Der erste Spatenstich für den Umbau fand am 5. Mai 2011 statt.

Der Umbau des Dreiecks ist schon weit vorangekommen, wir bekamen vom Bus aus einen guten Überblick über die Maßnahmen. Erster Halt war an der umgebauten „Bärenbrücke“, die verdoppelt wurde. Damit wurde der Erhalt der letzten „Torbrücke“ vor dem Berliner Ring gesichert. Pommerscher Greif und Berliner Bären wurden an den Widerlagern der Brücken wieder angebracht. Das war beim bisherigen Umbau der Dreiecke des Berliner Rings leider nicht der Fall gewesen. Umso begeisterter waren wir von der hier gefundenen Lösung und nahmen Aufstellung zum üblichen Gruppenfoto.

Zweiter Halt war an der Brücke, die das neue Dreieck Barnim eigentlich zum Autobahnkreuz macht und die verlegte B 2 anschließt. Etliche von uns nutzten die Gelegenheit und besichtigten diesen kurz vor der Betonierung stehenden Bau gründlich.

Anschließend ging die Fahrt weiter zum Schiffshebewerk Niederfinow, als Rahmenprogramm dieses Treffens. Helmut Kluge führte uns an diesem imposanten Bauwerk an der Wasserstraße Oder-Havel-Kanal zunächst ins 2009 errichtete Informationszentrum. Anhand der dortigen Ausstellungsobjekte erklärte er die Bedeutung dieses Schiffshebewerks im Netz der Wasserstraßen von West- bis Osteuropa und gab einen geschichtlichen und technischen Überblick. Altes und neues Hebewerk arbeiten nach demselben bewährten, bereits oben erwähnten Prinzip; Das neue wird jetzt allerdings in Stahlbeton errichtet. Dann machten wir uns auf den Weg zur oberen Haltung des alten Hebewerks. Aus einer Höhe von 36 Metern überblickt man die gesamte Anlage und kann auch einen guten Blick auf die Neubaustelle werfen.

Die Rückfahrt führte uns quer durchs märkische Land. In Rüdersdorf ermöglichten Herr Buhl und der sehr nette Busfahrer, einen Blick auf die erneuerten Großbrücken der A 10 – Kalkgraben- und Mühlenfließbrücke – zu werfen und nahe des östlichen Widerlagers der Mühlenfließbrücke einen letzten Halt zu machen. Hier besuchten wir (wie schon 2001) ein technisches Denkmal: ein ausgebautes und aufgeständertes Brückensegment der Vorgängerbrücke. Da zu diesem Denkmal kaum interessierte Besucher gelangen und Vandalismusschäden zu beklagen sind, wird erwogen, das Denkmal an einen sicheren Ort umzusetzen. Angedacht ist die Autobahnmeisterei Erkner, in welcher sich auch die „Autobahngeschichtliche Sammlung“ befindet.

Wenige Minuten später war unsere Fahrt in Erkner zu Ende, wieder einmal ohne störenden Regen!
Allen bei der Organisation des Treffens Beteiligten sagen wir hiermit unseren herzlichen Dank!

Dr. Wolfgang Seele, Mannheim

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